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in der Gruppe oder 1:1 • Selbstführung
„Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust!“ - Diese berühmten Worte aus Goethes Faust sind im deutschen Sprachgebrauch zum Synonym für innere Zerrissenheit geworden. Ein Zustand, den wir in abgemilderter Form ständig erleben: Wir möchten das neue Projekt übernehmen, weil die Aufgabe spannend ist, und gleichzeitig ist unser Schreibtisch schon voller als es gut wäre.
Doch selbst, wenn wir rundum zufrieden sind, haben wir meist mehr als nur eine Position zu einem Thema: Wir möchten der Kollegin helfen, weil wir hilfsbereit sind und sie gern mögen. Wir sehen auch eine Chance, uns über die Zusammenarbeit ein besseres Standing im Team zu erarbeiten. Und wir wissen, dass wir dabei viel lernen werden.
Das Paradigma der „Eingeistigkeit“ ist eine Beschränkung, die der menschlichen Natur nicht gerecht wird.
Jeder Mensch hat verschiedene Anteile, die sich durch unterschiedliche Haltungen, Überzeugungen oder Ansichten zeigen. So, wie es in einem Arbeitsteam Kooperation und Konflikte, Mehrheitsmeinungen und kontroverse Interessen, Freundschaften und Abneigungen gibt, finden diese sich auch in unserem Inneren.
Das Spannende dabei: Uns allen ist eine innere Führungskraft angeboren. Diese besitzt die Fähigkeit, die inneren Anteile in Balance zu bringen und auch mit anderen Menschen gut zusammen zu arbeiten.
Je besser wir das einordnen, desto klarer wird unser Auftreten und unsere Führungsfähigkeit.
Sich selbst und andere besser einzuordnen ist eine wichtige Voraussetzung für wirksame Führung. Wenn Du ein Modell suchst, das innere Prozesse nachvollziehbar macht und für Deine Praxis nutzbar ist, bist Du hier richtig.